Unterstützte Kommunikation

Definition
Unter Unterstützter Kommunikation (UK) versteht man pädagogische und therapeutische Maßnahmen zur Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten von Menschen, die nicht, noch nicht, kaum oder eingeschränkt über Lautsprache verfügen.

Das Konzept der Unterstützten Kommunikation beinhaltet alle vorhandenen Kommunikationsformen.
 

Zielgruppe:

Alle Schüler*innen, die durch UK profitieren, können den drei folgenden Personengruppen zugeordnet werden.
Dabei wird schon durch diese Differenzierung deutlich, dass die Unterstützte Kommunikation individuell unterschiedliche Ziele verfolgt und so in jeder dieser Gruppen verschiedene Interventionen notwendig werden.

  • Schüler*innen, die die Lautsprache kaum oder gar nicht als Mittel zur Kommunikation einsetzen können, so dass die UK einen Ersatz oder eine Ergänzung der Sprache bietet und /oder deren Umgebung strukturiert;
  • Schüler*innen, die die Lautsprache gut verstehen, aber sich selbst kaum verständlich ausdrücken können. Für sie stellt die UK ein Ausdrucksmittel dar;
  • Schüler*innen mit Sprach- und Artikulationsschwierigkeiten, für die UK eine Unterstützung der Lautsprache zur besseren und differenzierten Verständigung darstellt.


Die Maßnahmen der UK orientieren sich individuell an den jeweiligen Schüler*innen und werden immer lautsprachbegleitend eingesetzt werden.

Zur Förderung der Kommunikation werden alle Kommunikationssysteme genutzt, ausgebaut oder angebahnt:

  • "Körpereigene Signale" (z. B. Atmungsveränderungen, Blickbewegungen, Körperbewegungen, Zeigen, Gestik, Mimik, lautunterstützende Bewegungen, Gebärden);
  • "Nichtelektronische Hilfsmittel" (z. B. reale Gegenstände, Fotos, Bildsysteme, Symbole/ Piktogramme, Kommunikationstafeln und -bücher nach PECS, Buchstabentafel, Blindenschrift, Schriftsprache);
  • "Elektronische Hilfsmittel" (einfache Schalter/ Steuerungselemente, einfache und komplexe Talker, Sprach-, Schriftsprach- und Spezialsoftware).


Um eine optimale Förderung der Schüler*innen zu gewährleisten und ihnen auch den Übergang in andere Klassen zu erleichtern, hat sich das Kollegium auf folgende Standards geeinigt:

Gebärden: Wir arbeiten mit den lautsprachunterstützenden Gebärden der Sammlung „Schau doch meine Hände an“. Beispiele finden Sie bei der „Gebärde der Woche“ hier auf unserer Homepage.

Bildsymbole: An unserer Schule hat die Visualisierung von Tagesabläufen und Unterrichtsinhalten einen hohen Stellenwert. Bei der Anwendung von Piktogrammen werden zum einen die Picture communication symbols (PCS/ Boardmaker), zum anderen die METACOM-Symbole © Annette Kitzinger benutzt werden.
 

Seit dem Schuljahr 2009/2010 hat sich eine schulinterne Arbeitsgruppe zum Thema „Unterstützte Kommunikation“ gebildet. Im Rahmen dieser AG wurden folgende erste Schritte in Angriff genommen:

  • Bebilderung der Klassenräume;
  • Einführung der „Gebärde der Woche“: Auf diese Weise lernen alle Schüler*innen sowie das Kollegium wöchentlich eine einheitliche neue Gebärde. Diese können Sie hier auf der Homepage mitverfolgen!
  • Bebilderung der Fachräume;
  • Organisation einer Kollegiumsfortbildung zum Thema „PECS“ in unseren Schulräumen;
  • Sichtung und Erweiterung der Hilfsmittelsammlung bzw. des Medienpools;


Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über unsere Kommunikationsgeräte für die Förderung im Bereich UK, z. B. verschiedene Tastern, Batterieunterbrecher und einfache Kommunikationsgeräte:

Quelle:

Gebärde der Woche

Diese Woche:
"Winter"

mehr Informationen

 

Quelle:

Ein typischer Tag

Wie verläuft ein Tag in unserer Schule?

mehr Informationen

Quelle:

Das F├Ârderzentrum

Unterstützungsangebote in der inklusiven Schule

mehr Informationen

Quelle:

Sch├╝ler*innenseiten

Seiten für
Schülerinnen und Schüler.

zu der Schüler*innenseite

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